chore(memory): MemPalace automatisch einbinden + Memory-Policy in CLAUDE.md

.claude/settings.json (committet) verdrahtet die MemPalace-Hooks
(session-start lädt Kontext, stop/precompact persistieren) → künftige Claude-
Sessions in diesem Ordner nutzen MemPalace automatisch (zusammen mit .mcp.json,
das die 19 MCP-Tools bereitstellt; aktiv nach Claude-Neustart).

CLAUDE.md: Abschnitt „Gedächtnis (MemPalace)" + Memory-Policy (WANN/WIE/WO eine
Memory angelegt wird: durable & nicht-offensichtlich → Palast; kanonisch &
projektweit → zusätzlich CLAUDE.md; Veraltetes per kg_invalidate beenden statt
löschen).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
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@@ -156,3 +156,48 @@ python test_extract.py test_extract_docx.py test_genotype.py test_merge_resol
3. `dotnet build` + `dotnet test` grün.
4. Bei Import-Änderungen: `python test_*.py` grün + `resolved_import.json` plausibel
(Stichprobe), danach App neu starten + `POST /import/ingest-resolved`.
## Gedächtnis (MemPalace) — IMMER nutzen
Dieses Projekt nutzt **MemPalace** als KI-Langzeitgedächtnis (lokal, kein API-Key).
Die Anbindung ist im Repo persistiert und lädt automatisch:
- `.mcp.json` (committet) registriert den MCP-Server `mempalace-mcp`**19 MCP-Tools**
(`mempalace_search`, `mempalace_kg_query/add/invalidate/timeline`, `mempalace_add_drawer`,
`mempalace_diary_*` …). Aktiv ab Claude-Neustart (MCP-Server einmal bestätigen).
- `.claude/settings.json` (committet) verdrahtet die Hooks
`mempalace hook run --hook {session-start,stop,precompact} --harness claude-code`:
**SessionStart** lädt relevanten Kontext automatisch, **Stop/PreCompact** persistieren.
- Voraussetzung: `mempalace` ist installiert und auf PATH (`~/.local/bin`). Nach `git clone`
ggf. MemPalace installieren; `mempalace.yaml` (Raum-Config) ist bewusst **gitignored**
(per-project, lokal). Der Palast selbst liegt lokal unter `~/.mempalace` (nicht im Repo).
**Arbeitsweise pro Session:** zu Aufgabenbeginn relevantes Wissen abrufen
(`mempalace_search` / `mempalace_kg_query`), bevor du im Code suchst; am Ende neue
durable Erkenntnisse ablegen.
### Memory-Policy — WANN / WIE / WO eine Memory anlegen
**WANN** (anlegen): nur **dauerhaft** nützliches, **nicht-offensichtliches** Wissen, das
künftige Sessions braucht — Architektur-/Design-Entscheidungen und ihr *Warum*, Domänenregeln
(z. B. 6-Jahre-Lebensspanne, Geschwisterverpaarung), Konventionen, Stolperfallen, bestätigte
Nutzer-Präferenzen, wiederkehrende Workflows.
**NICHT anlegen**: transienter Task-Status; was Code/Git/CLAUDE.md ohnehin festhalten;
Dinge, die nur für das aktuelle Gespräch zählen.
**WIE** (anlegen/pflegen):
- Fakt mit Gültigkeit → `mempalace_kg_add`. Freitext-Notiz/Erkenntnis → `mempalace_add_drawer`
(vorher `mempalace_check_duplicate`).
- Ändert/erledigt sich ein Fakt → `mempalace_kg_invalidate` (setzt End-Datum, **nicht löschen**
der Graph ist temporal). So bleibt nichts veraltet stehen.
- Repo-Dateien werden über `mempalace mine <dir>` automatisch gefilet; `mempalace sync --apply
--wing gerbilmanager` entfernt Drawers gelöschter/verschobener Dateien.
**WO** (welcher Speicher):
- **MemPalace-Palast** (`~/.mempalace`, lokal): reichhaltiges, durchsuchbares Recall — der Default
für Memories.
- **CLAUDE.md** (Repo, committet): die **kanonischen** Projektfakten/Konventionen, die geteilt und
versioniert sein müssen. Wichtige durable Erkenntnisse hier spiegeln, damit sie im Repo (nicht nur
lokal) liegen.
Faustregel: durable + projektweit kanonisch → **CLAUDE.md** *und* Palast; sonstiges durable Wissen →
Palast; veraltetes → invalidieren, nicht stehen lassen.