--- name: ticket-triage description: >- Fehlerberichte (Tickets) der Züchterin abarbeiten: neue Tickets per Subagent triagieren, Rückfragen an die Tickets hängen, beantwortete Tickets wieder aufgreifen, Fixes gebündelt umsetzen und beim Schließen dokumentieren, was gefixt wurde. Nutze diesen Skill, wenn der Nutzer „Tickets abarbeiten / triagieren", „Fehlerberichte bearbeiten" o. Ä. verlangt. --- # Ticket-Triage & Abarbeitung Tickets entstehen über das „Fehler melden"-Feature (`POST /feedback`) und werden unter **Hilfe → Meine Tickets** (`/hilfe/tickets`) verwaltet. Dieser Skill automatisiert das Triagieren, Rückfragen-Stellen, Umsetzen und Schließen. ## Status-Lebenszyklus (Feedback.Status) | Status | Bedeutung | Wer ist dran | |---|---|---| | `Open` | Neues Ticket, noch nicht triagiert | **KI** (triagieren) | | `NeedsInfo` | KI hat eine **Rückfrage** angehängt | Züchterin (antworten) | | `Answered` | Züchterin hat geantwortet | **KI** (wieder aufgreifen, umsetzen) | | `Resolved` | Erledigt — mit `fixNote` (Changelog) | — | **Zu bearbeiten sind `Open` (neu) und `Answered` (KI wieder dran).** `NeedsInfo` wartet auf die Züchterin, `Resolved` ist fertig — beide überspringen. ## Voraussetzungen - App läuft (Aspire): `dotnet run --project GerbilManager.AppHost`; API auf http://localhost:5179. Siehe `CLAUDE.md` (Architektur, Import→DB-Workflow, Domänenwissen: 6-Jahre-Lebensspanne, Geschwisterverpaarung, Genotyp/E-Locus, `isResident`). - Feedback überlebt den Import-Ingest (FK-freie Spalten) — Tickets bleiben erhalten, auch wenn die DB neu befüllt wird. ## Ablauf ### 1. Tickets holen & einteilen `curl -s http://localhost:5179/feedback` (neueste zuerst). Encoding-Falle: über eine Datei holen (`curl -o raw.json`) und mit `python … .decode('utf-8')` lesen, nicht via Windows-stdin-Pipe (sonst Mojibake). Test-/Dummy-Tickets ausschließen. Filtere auf `status in (Open, Answered)`. Bei `Answered` zusätzlich das Feld `answer` (Antwort der Züchterin) mitnehmen — darauf basiert die Umsetzung. ### 2. Triage per Subagent (ein Agent pro Ticket) Nutze die **Workflow-Orchestrierung** (`pipeline`) — einen Triage-Agenten pro Ticket. args ASCII-sicher halten (nur id/context/gerbilId/litterId übergeben; die deutschen Nachrichten holt der Agent selbst aus `GET /feedback`). Defensive im Script: `const tickets = Array.isArray(args) ? args : JSON.parse(args)`. Jeder Triage-Agent: 1. liest `CLAUDE.md` + `docs/ticket-triage.md` (falls vorhanden), 2. holt seinen Ticket-Text (+ `answer` bei `Answered`) aus `GET /feedback`, 3. untersucht die echten Daten über die API (`GET /gerbils/{id}`, `/litters/{id}`, Eltern verfolgen; `provenance` zeigt Import-Herkunft inkl. verworfener Werte), 4. liefert strukturiert (StructuredOutput-Schema): `ticketId, title, category, rootCause, recommendation, fixLayer (import-data|import-logic|backend|frontend| genetics-engine), affectedAreas[], overlapKey (Cluster-Slug), effort (S/M/L), confidence, needsUserInfo`. Sammle alle Ergebnisse in **eine Datei** `docs/ticket-triage.md` (Cluster-/ Überschneidungs-Matrix + offene Rückfragen) — token-schonend per Python aus dem Workflow-Ergebnis generieren, nicht 70 KB in den Kontext laden. ### 3. Rückfragen an die Tickets hängen Für jedes Ticket mit `needsUserInfo`: `PUT /feedback/{id}` mit `{"question": ""}` → Status wird automatisch `NeedsInfo`. Die Züchterin beantwortet es in der App; beim nächsten Lauf taucht es als `Answered` auf und wird wieder aufgegriffen. ### 4. Umsetzen — gebündelt nach Cluster (Überschneidungen vermeiden!) Die Triage-Matrix zeigt, welche Tickets sich Dateien teilen. Bündele nach **datei-disjunkten Workstreams**, damit parallele Subagenten nicht kollidieren: - **Genetik-Engine** → `gerbil-manager-web/src/genetics/**`, `tools/import/genotype.py`. - **Stammbaum-Import** (Eltern/Dedup/Gender/`isResident`) → `tools/import/extract.py`, `merge_and_resolve.py`, `conflict-decisions.json`. - **Frontend-Anzeige** (z. B. Nicht-Bestandstiere ausblenden) → `GerbilDetailPage.tsx`, `de.ts`. Gemeinsam genutzte Dateien (`de.ts`, `GerbilDetailPage.tsx`) gehören **genau einem** Workstream — sonst sequenziell. Datenkorrekturen, die die Züchterin nennt, als Override in `conflict-decisions.json` kodieren (data-driven, re-ingest-stabil). Subagenten committen NICHT und re-ingesten NICHT — das koordiniert der Haupt-Loop. ### 5. Import neu einspielen (bei Daten-/Import-Änderungen) `python tools/import/extract.py` → `extract_contracts.py` → `merge_and_resolve.py`, dann `POST /import/ingest-resolved` (wischt + lädt neu). Danach betroffene Tickets gegen die API verifizieren. ### 6. Ticket schließen — MIT Changelog Beim Schließen IMMER dokumentieren, **was gefixt wurde**, in einfacher Sprache für die Züchterin: `PUT /feedback/{id}` mit `{"status": "Resolved", "fixNote": ""}`. Beispiel: „Die Mutter von Yuki wurde auf Izumi korrigiert (vorher fälschlich Benjiro). Bitte Stammbaum neu laden." — keine Code-/Fachbegriffe. ## Verifikation vor „fertig" - Code-Fixes: `npx tsc --noEmit`, `npx vitest run`, betroffene `npx playwright test`, `dotnet build`/`dotnet test`, Python-`test_*.py` — grün. - Daten-Fixes: in `resolved_import.json` stichprobenartig prüfen, dann re-ingest + API-Check des konkreten Tiers/Wurfs. - Jedes erledigte Ticket auf `Resolved` mit `fixNote` gesetzt. ## Hinweise - Pro Ticket genau ein Triage-Agent; Umsetzung gebündelt nach Cluster. - Encoding: deutsche Texte als UTF-8 (Datei, nicht stdin-Pipe). - Nichts committen, bis der Haupt-Loop verifiziert hat; auf `main` arbeiten.