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GerbilManager/CLAUDE.md
Gulum 45b8533f18
Some checks failed
CI / Backend Tests (.NET) (push) Successful in 1m11s
CI / Frontend Tests (Node/Vite) (push) Failing after 4m59s
CI / Docker Build & Push (push) Has been skipped
CI / Deploy auf TrueNAS (Custom App) (push) Has been skipped
feat(deploy): TrueNAS Custom-App + Auto-Deploy, plus aufgelaufene Arbeit
Deployment:
- custom-app.compose.yaml: self-contained Compose fuer TrueNAS "Custom App"
  (absolute Host-Bind-Pfade, postgres:18, pull_policy always, Port 8090)
- scripts/truenas-deploy.sh: Host-Skript create/redeploy via midclt (App
  bleibt unter Apps sichtbar) inkl. Image-Pull + Health-Check
- ci.yml Deploy-Job: laeuft auf ubuntu-latest-Runner, kopiert Deploy-Dateien
  per SSH auf den NAS-Host und triggert truenas-deploy.sh (statt runs-on goldeye)
- compose.yaml/.env.example: postgres:18 (Locale-Match zur Quell-DB), Port 8090
- .gitignore: .agents/, tools/rag/, deploy/truenas/.env (Secrets/Scratch)

Aufgelaufene Feature-Arbeit (verified/Freeze, Migrationen, Import-Triage):
- GerbilOverride/VerifiedGerbil-Endpoints + GerbilSnapshotService + Tests
- EF-Migrationen (ShowInChronicle, Stillborn, BirthOrder, ManualFlag, DSGVO)
- Frontend VerifizierteTierePage + verified-API + e2e-Spec
- diverse Import-/Triage-Skripte und -Tests

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-07-19 09:19:11 +02:00

19 KiB
Raw Blame History

CLAUDE.md — GerbilManager

Leitfaden für die Arbeit an diesem Repo. Bitte vor Änderungen lesen.

Was ist das?

Verwaltungs-App für eine Rennmaus-Zucht („Zucht der kleinen Chaoten"): Tiere, Würfe, Stammbäume/Ahnentafeln, Genetik (Farbschläge/Genotypen), Gehege, Kontakte (Züchter/Abnehmer), Abgabeverträge, Statistik und eine öffentliche CMS-Webseite. Single-User (die Züchterin), Daten größtenteils aus bestehenden Quelldateien importiert.

Architektur / Projekte

Projekt Zweck
GerbilManager.AppHost .NET Aspire Orchestrator — startet PostgreSQL (Container) + WebAPI
GerbilManagerWebAPI Backend: ASP.NET Minimal API, EF Core + Postgres, Endpoints in Endpoints/, Entities in Models/, DTOs in Dtos/
GerbilManager.ServiceDefaults Aspire-Defaults (Telemetry/Health)
GerbilManager.Tests Backend-Tests (xUnit)
gerbil-manager-web Frontend: React + Vite + TypeScript (React Router, react-d3-tree für den Stammbaum)
tools/import Python-Import-Pipeline (zero-dep), wandelt Quelldateien → resolved_import.json

App starten (IMMER über Aspire, nicht nur die WebAPI)

dotnet run --project GerbilManager.AppHost
  • WebAPI: http://localhost:5179 · OpenAPI: /openapi/v1.json
  • Aspire-Dashboard: https://localhost:17004 (Login-Token steht im AppHost-Log)
  • EF-Migrationen werden beim Start automatisch angewandt (db.Database.Migrate() in Program.cs).
  • Postgres läuft als Container (Name wechselt pro Run, z. B. postgres-xxxx); die Daten liegen in einem persistenten Volume → überleben Neustarts. DB-Name: gerbilmanager.

Import → DB (3-stufig, WICHTIG)

Die DB wird nicht direkt von Python beschrieben. Nach jeder Import-Code-Änderung neu generieren UND neu einspielen, sonst zeigt die App den alten Stand.

Arbeitsweise (verbindlich, Owner-Regel — aktualisiert 2026-07-12): Für variable (von der Züchterin nicht angefasste) Import-Tiere gilt weiter: Datenfehler IMMER im Importierer beheben (Pipeline-Code + conflict-decisions.json / rpro3-decisions.json) und neu importieren — für diese Tiere nicht die Live-DB patchen. Jeder Importer-Fix muss re-ingest-stabil sein (data-driven, deterministische GUIDs).

Neu: Das Ziel ist nicht mehr „Importer perfekt, dann einmal final", sondern Tier für Tier konvergieren. Die Züchterin darf über die UI kuratieren, und das überlebt den Ingest (der wischt nicht mehr alles): (a) manuell angelegte Tiere/ Würfe/Kontakte (IsManual=true) und (b) Overrides (GerbilOverride) für als „vollständig korrekt" markierte bzw. von Hand bearbeitete Tiere. Deren eigene Felder werden nach jedem Ingest eingefroren (Freeze). Siehe „Geprüfte Tiere / Freeze" unten. Zusätzlich zu diesen Overrides überleben weiterhin Tickets/Feedback.

# 1. Stammbäume + Wurfchronik → animals.json/litters.json (+ Fotos)
python tools/import/extract.py
# 2. Abgabeverträge (DOCX) → contracts.json
python tools/import/extract_contracts.py
# 3. Dedup, Eltern-Resolver, Provenance, Vertrags-Anreicherung → resolved_import.json
python tools/import/merge_and_resolve.py
# 4. In die laufende DB laden (API muss laufen): UPSERT + Freeze
curl -X POST http://localhost:5179/import/ingest-resolved
  • IngestResolvedService (seit 2026-07-12: UPSERT statt Total-Wipe). Importierte Zeilen (Gerbils/Litters/Contacts) werden per deterministischer Id gematcht und in place aktualisiert; stale importierte Zeilen (nicht mehr im Payload) werden entfernt (dangling Referenzen manueller Zeilen werden vorher genullt + im Rückgabestring gewarnt). Nie gelöscht/ überschrieben: Zeilen mit IsManual=true sowie user-eingegebene Sub-Records (Weights/Health) und Fotos manueller Tiere. SaleContracts werden weiter aus dem Payload neu erzeugt (manuelle Verträge sind noch nicht geschützt — Folgeaufgabe). Am Ende werden alle GerbilOverride angewandt (Freeze der eigenen Felder) und für verifizierte Tiere der Rohimport-Stand vorher als Drift-Snapshot erfasst.
  • Feedback + GerbilOverride überleben den Ingest (werden nicht gewischt) — daher haben sie nur lose, nullable Guid-Spalten ohne FK (Feedback: GerbilId/LitterId/ContactId; GerbilOverride: GerbilId). Dieses Muster für alles nutzen, was Re-Ingests überleben soll.
  • resolved_import.json ist gitignored (Runtime-Output); review-report.md ist getrackt.
  • Deterministische GUIDs via generate_guid("...") → stabile IDs über Re-Ingests.

Quelldateien (lokal/Netzwerk)

  • Stammbäume: C:\Users\gulum\dev\Sttammbäume\*.xlsx
  • Wurfchronik: C:\Users\gulum\dev\Wurfchronik der Kleine Chaoten Teil1.xlsx
  • Abgabeverträge: \\truenas\Datengrab\Rennmäuse\Verträge\*.docx (~1,4k; kann zeitweise offline sein)

Build & Test

Frontend (cd gerbil-manager-web):

npx tsc --noEmit          # Typecheck (muss sauber sein)
npx vitest run            # Unit-Tests
npx eslint <dateien>      # Lint
npx playwright test [spec]# e2e (Projekte: desktop + phone), läuft gegen Mock-API
  • e2e nutzt einen Mock-Modus (e2e/mock-api.ts + e2e/mock-data.ts), kein echtes Backend. Neue API-Routen/Felder dort spiegeln. skipUnlessMock() am Testanfang.

Backend:

dotnet build
dotnet test                                   # GerbilManager.Tests
dotnet ef migrations add <Name> --project GerbilManagerWebAPI   # neue Migration
  • Zum Bauen muss eine laufende WebAPI ggf. gestoppt werden (Datei-Lock auf bin).

Python (cd tools/import, zero-dep, exit 0 = pass):

python test_extract.py  test_extract_docx.py  test_genotype.py  test_merge_resolve.py  test_extract_contracts.py

Konventionen (bitte einhalten)

  • Alle deutschen UI-Texte in gerbil-manager-web/src/strings/de.ts — niemals in Komponenten hartkodieren.
  • EF-Migration für jede Schema-Änderung; wird beim Aspire-Start angewandt.
  • Provenance/Datenherkunft liegt als JSON-Text-Spalte (Provenance) auf Gerbil/Contact/Litter → JSON-Feld-Erweiterungen brauchen keine Migration.
  • Lose nullable Guid-Spalten ohne FK für Tabellen, die den Ingest-Wipe überleben.
  • Commits: nur wenn der Nutzer es verlangt; auf main wird gearbeitet (Remote: http://truenas:13000/Gulum/GerbilManager.git). Commit-Messages auf Deutsch, Format feat(scope): ….
  • Subagenten committen NICHT — Haupt-Loop verifiziert und committet.

Domänenwissen (Rennmaus-Zucht)

  • Lebensspanne ~6 Jahre → ein Elternteil kann max. ~6 Jahre älter als sein Kind sein und muss vorher geboren sein (parent_age_plausible im Import; verwirft unplausible Eltern-Links).
  • Geschwisterverpaarung (Vollgeschwister als Eltern): erkannt, wenn Vater & Mutter dieselbe litterId ODER dasselbe Geburtsdatum teilen (gleiches DOB = starkes Indiz). UI: Diagramm führt den Vorfahren-Ast zusammen (Verweis-Knoten); Akte zeigt „⚭ Geschwisterverpaarung"-Chip.
  • Box-Farbe im Stammbaum-xlsx = Geschlecht: weiß = weiblich, blau = männlich.
  • Bestandstier (isResident) vs. reiner Vorfahre (Regel der Züchterin, Ticket 09bcac78): Ein Tier ist ihr Zuchttier ⇔ es hatte bei ihr Nachzucht mit Herkunft „von den Kleinen Chaoten" (nur dann konnten die Jungtiere ihren Zuchtnamen tragen). Trägt die Nachzucht einen fremden Herkunftsnamen (z. B. „of Black Forest", „of Topolino"), ist das Tier nur Vorfahre (isResident=false, keine Würfe/Charakter-Bereich). Ausnahme: zugekaufte Zuchttiere (fremder Herkunftsname, aber bei ihr gezüchtet → Nachzucht „von den Kleinen Chaoten") bleiben Bestandstiere (z. B. Echo/Elia of Black Forest). Sweep umgesetzt (2026-06-27, Ticket 381f7e51): Der Wurfchronik-Import-Default ist nicht mehr is_resident=True. Neue Regel in merge_and_resolve.py (später Sweep nach Eltern-/addLitters-Verknüpfung): isResident=true genau dann, wenn (1) ein expliziter conflict-decisions.json-isResident-Override greift (gewinnt immer — true wie Echo/Elia, false wie Akane/Naémi/Bentley), oder (2) das Tier Elternteil eines eigenen Wurfs ist (nicht-virtuell ODER aus Wurfchronik ODER Clan-Nachzucht ODER mit residentem Elternteil ODER addLitter mit ShowInChronicle). Reine virtuelle Ahnen-Verpaarungen machen nicht resident (z. B. Antares bleibt false). Sonst false. ShowInChronicle wird nach dem Sweep berechnet (nutzt die finale Residenz). Effekt: resident 1711 → 442. UI-Label (de.ts isResidentLabel) = „Zuchtanwärter/ innen" — die Züchterin markiert künftige Zuchttiere selbst. Offene Folgeaufgabe: manuelle UI-Residenz-Markierungen überleben den Re-Ingest noch nicht (bräuchten eine ingest-stabile, FK-freie Override-Ablage analog Feedback).
  • Genotyp/Farbschlag: 8-Locus-Notation (siehe tools/import/genotype.py, gerbil-manager-web/src/genetics). Unbekanntes Allel = - (nicht ?). E-Locus: ee=Fuchs, eef=Fuchsschimmel, efef=Schimmel. Rezessiver Fuchs ist zwingend homozygot → e- ist ungültig (wirft), ee[-]ee.
  • Genetik-Engine = korrektheitskritisch: IMMER vollständig mit Tests absichern. Jede Änderung an src/genetics/** (+ Backend-Mirror + genotype.py) braucht pro Use-Case/Ticket einen Regressionstest (src/genetics/__tests__/genetics.test.ts und tools/import/test_genotype.py), damit nie eine Regression entsteht. npx vitest run + python test_genotype.py müssen grün sein, bevor „fertig".
  • Stammbaum-Charts: Generationen = Spaltenbänder (Proband links in Spalte B/2, je Generation +3 Spalten); Eltern-Position: Vater oben, Mutter unten. Fotos liegen je nach Datei links/auf der Namenszelle — die Seite wird heuristisch über die geringste Spalten-Fehlausrichtung bestimmt (extract._attach_photos).

Stolperfallen

  • Aspire-Containername wechselt pro Run, das Daten-Volume bleibt → DB-Inhalt überlebt Neustarts (auch alte Schema-Stände → Migrationskonflikte möglich, s. u.).
  • Migrations-Historie vs. committete Migration-IDs: Wird eine Migration angewandt und danach mit neuem Zeitstempel neu generiert, sieht EF sie als „pending" und der Start crasht („column … already exists"). Schema ist dann korrekt — nur die __EFMigrationsHistory-IDs müssen an die committeten Dateinamen angeglichen werden.
  • PowerShell + psql: PascalCase-Identifier ("__EFMigrationsHistory") über PowerShell→docker→psql zerschießen das Quoting. Stattdessen Bash-Heredoc: docker exec -i -e PGPASSWORD=$PW <container> psql -U postgres -d gerbilmanager <<'SQL' … SQL. Passwort: docker exec <container> printenv POSTGRES_PASSWORD.
  • Direkte DB-Schreibzugriffe (psql) werden vom Auto-Mode-Classifier blockiert — vorher beim Nutzer rückversichern.
  • Bash-Tool ist Git-Bash (POSIX), das andere Tool ist PowerShell — je eigene Syntax.

Wo liegt was (Feature-Landkarte)

  • Stammbaum-Viewer: gerbil-manager-web/src/pages/StammbaumPage.tsx, src/pedigree/* (build.ts = Baum-Aufbau + Geschwister-Erkennung; types.ts). Desktop passt den ganzen Baum ein; Touch: Long-Press öffnet das Kontextmenü (ID kopieren / Fehler melden).
  • Datenherkunft/Nachverfolgung: src/components/ProvenanceDialog.tsx; erzeugt im Import via build_entity_provenance/_build_*_history (chronologische, datei- attribuierte history[], inkl. „⚠ … verworfen — Grund; … verwendet").
  • Fehler melden (Feedback): src/components/ReportErrorDialog.tsx, src/api/feedback.ts, Backend Endpoints/FeedbackEndpoints.cs + Models/Feedback.cs.
  • Geprüfte Tiere / „vollständig korrekt"-Freeze: Backend Models/GerbilOverride.cs (FK-frei, ingest-überlebend), Import/GerbilSnapshotService.cs (Akten-Snapshot + Freeze-Map + Diff, von App und Test geteilt), Endpoints/VerifiedGerbilEndpoints.cs (/verified-gerbils: POST markieren, DELETE entfernen/Toggle, GET Liste+Drift, GET /export = Golden-Fixture). Freeze wird in IngestResolvedService angewandt; GerbilEndpoints setzt IsManual=true bei POST und legt bei Edit eines importierten Tiers einen per-field-Override an (verifiziert → Golden auto-aktualisiert). Frontend: src/api/verified.ts, Badge/Toggle/Drift-Karte in pages/GerbilDetailPage.tsx, Übersicht pages/VerifizierteTierePage.tsx (/hilfe/verifizierte-tiere); Texte in strings/de.ts (verified-Block). Modell: OverrideJson = Feld→Wert-Map; IsVerified=true = zertifiziert + voller Freeze + Regression/Export, false = „geschützt" (nur geänderte Felder). Status/Gehege und Abstammung/Nachzucht werden nicht eingefroren (nur erkannt/gemeldet). Regressionstest: GerbilManager.Tests/VerifiedGoldenTests.cs gegen tools/import/verified-golden.json (via GET /verified-gerbils/export erzeugen + committen; skippt, wenn Fixture/resolved_import.json fehlt). Scope-Grenze: Freeze/Override gelten für Gerbils; Edits an importierten Würfen/Kontakten und manuelle SaleContracts sind noch nicht geschützt (Folgeaufgaben).
  • Verträge: Models/SaleContract.cs, Endpoints/ContractEndpoints.cs, ContractGenerator.cs, Frontend src/pages/Vertraege*; Import: extract_contracts.py
    • enrich_from_contracts in merge_and_resolve.py.
  • Import-Kernlogik: tools/import/merge_and_resolve.py (Dedup, Eltern-Resolver mit Gender-/Alters-Plausibilität, Litter-/Sibling-Dedup, Provenance, Vertrags-Anreicherung).
  • RennmausPro-III-Import (rpro3): Backend-Importer GerbilManagerWebAPI/Import/Rpro3/* (Rpro3ImportService Analyze/Execute, Rpro3Dedup = automatischer Dubletten-Merge, Port von tools/import/compare_rpro3.py). Manuelle Dubletten-Entscheidungen der Züchterin (aus den „rpro3-import"-Tickets) liegen in GerbilManagerWebAPI/Import/Rpro3/rpro3-decisions.json und werden von Rpro3Dedup.Run(animals, decisions) honoriert: same = Force-Merge (eine rid zieht den Auto-Cluster mit), different = Force-Split, fields = Feld-Overrides (Farbe/DOB/Herkunft/ genotype (roher Fcode)/resident/Notiz) am Cluster. Der genotype-Override ist nötig, wenn Varianten sich im Gencode unterscheiden (z. B. C-Locus c[h] vs. c[chm]) und der Auto-Merge sonst den falschen Gencode (erstes Cluster-Mitglied) zöge — die Züchterin gibt den korrekten vor (z. B. MilkyWay → aa Cc[h] DD ee Gg P- spsp). Schlüssel ist die RPRO3-Nummer (rid), NIE der Variantenbuchstabe (Buchstaben verschieben sich bei geänderter Clusterbildung) — rids aus dem Ticket-agentContext. Triage-Helfer tools/import/rpro3_lookup.py (Name- oder --rids-Modus) zieht Farbe/Gencode/ Eltern/Nachzucht+Partner aus _rpro3.db für die Rückfragen an die Züchterin.
  • Manuell ergänzte Würfe / versteckte Würfe: conflict-decisions.json kennt neben resolutions/addAnimals auch addLitters [{name, mother(+motherDob), father, children[], showInChronicle, totalBorn, date, notes}] — materialisiert in merge_and_resolve.py als späten Schritt (nach Dedup/Parent-Roles, vor json.dump): Wurf mit deterministischer generate_guid("decision-litter-<slug>"), verknüpft Mutter/Vater/Kinder per Name(+dob), setzt Kinder-LitterId. Die name+dob-Resolutions können zusätzlich isResident, notes, receiver (Kontaktname→ReceiverContactId) auf bestehende Tiere setzen (läuft NACH der Residenz-Propagation). Litter.ShowInChronicle (bool, Default true; Migration AddLitterShowInChronicle): false blendet den Wurf aus der Wurfchronik (WuerfeListPage, Filter showInChronicle==true) aus, zeigt ihn aber weiter auf der Tier-Akte (parentLitters-Query, ungefiltert). Use-Case: extern entstandener Wurf eines nicht-residenten Tieres (z. B. Akane × Bonaparte).

Verifikations-Checkliste vor „fertig"

  1. npx tsc --noEmit, npx vitest run, npx eslint sauber.
  2. Betroffene npx playwright test-Specs grün.
  3. dotnet build + dotnet test grün.
  4. Bei Import-Änderungen: python test_*.py grün + resolved_import.json plausibel (Stichprobe), danach App neu starten + POST /import/ingest-resolved.

Gedächtnis (MemPalace) — IMMER nutzen

Dieses Projekt nutzt MemPalace als KI-Langzeitgedächtnis (lokal, kein API-Key). Die Anbindung ist im Repo persistiert und lädt automatisch:

  • .mcp.json (committet) registriert den MCP-Server mempalace-mcp19 MCP-Tools (mempalace_search, mempalace_kg_query/add/invalidate/timeline, mempalace_add_drawer, mempalace_diary_* …). Aktiv ab Claude-Neustart (MCP-Server einmal bestätigen).
  • .claude/settings.json (committet) verdrahtet die Hooks mempalace hook run --hook {session-start,stop,precompact} --harness claude-code: SessionStart lädt relevanten Kontext automatisch, Stop/PreCompact persistieren.
  • Voraussetzung: mempalace ist installiert und auf PATH (~/.local/bin). Nach git clone ggf. MemPalace installieren; mempalace.yaml (Raum-Config) ist bewusst gitignored (per-project, lokal). Der Palast selbst liegt lokal unter ~/.mempalace (nicht im Repo).

Arbeitsweise pro Session: zu Aufgabenbeginn relevantes Wissen abrufen (mempalace_search / mempalace_kg_query), bevor du im Code suchst; am Ende neue durable Erkenntnisse ablegen.

Subagenten MÜSSEN MemPalace ebenfalls nutzen — das im Subagent-Prompt IMMER explizit anweisen: zu Aufgabenbeginn den Palast abfragen (am einfachsten per CLI, kein Key nötig: mempalace search "<keywords>" bzw. mempalace search "<…>" --wing gerbilmanager; falls MCP-Tools verfügbar auch mempalace_search/mempalace_kg_query) — relevante Domänenregeln, frühere Entscheidungen und Stolperfallen holen, BEVOR im Code gesucht wird; durable Erkenntnisse am Ende ablegen (mempalace add-drawer/MCP). Gilt für JEDEN gespawnten Agenten.

Memory-Policy — WANN / WIE / WO eine Memory anlegen

WANN (anlegen): nur dauerhaft nützliches, nicht-offensichtliches Wissen, das künftige Sessions braucht — Architektur-/Design-Entscheidungen und ihr Warum, Domänenregeln (z. B. 6-Jahre-Lebensspanne, Geschwisterverpaarung), Konventionen, Stolperfallen, bestätigte Nutzer-Präferenzen, wiederkehrende Workflows. NICHT anlegen: transienter Task-Status; was Code/Git/CLAUDE.md ohnehin festhalten; Dinge, die nur für das aktuelle Gespräch zählen.

WIE (anlegen/pflegen):

  • Fakt mit Gültigkeit → mempalace_kg_add. Freitext-Notiz/Erkenntnis → mempalace_add_drawer (vorher mempalace_check_duplicate).
  • Ändert/erledigt sich ein Fakt → mempalace_kg_invalidate (setzt End-Datum, nicht löschen — der Graph ist temporal). So bleibt nichts veraltet stehen.
  • Repo-Dateien werden über mempalace mine <dir> automatisch gefilet; mempalace sync --apply --wing gerbilmanager entfernt Drawers gelöschter/verschobener Dateien.

WO (welcher Speicher):

  • MemPalace-Palast (~/.mempalace, lokal): reichhaltiges, durchsuchbares Recall — der Default für Memories.
  • CLAUDE.md (Repo, committet): die kanonischen Projektfakten/Konventionen, die geteilt und versioniert sein müssen. Wichtige durable Erkenntnisse hier spiegeln, damit sie im Repo (nicht nur lokal) liegen.

Faustregel: durable + projektweit kanonisch → CLAUDE.md und Palast; sonstiges durable Wissen → Palast; veraltetes → invalidieren, nicht stehen lassen.